23 November, 2006

In die Zeit der ersten Antarktispioniere


Sonnenuntergang kurz nach Mitternacht


Es gibt endlich Neuigkeiten aus der antarktischen Eis, wo die Sonne nachts immer heller scheint und es langsam deutlich wärmer wird.




Die unter den Schnee fast begrabene Hütte von Robert Falcon Scott ist am Cape Evans kaum noch zu erkennen.
Die Hütte beherbergt noch alle Gegenstände wie sie Anfang von den Expeditionen am Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgelassen wurden. Die Hütte verfügte über Ställe für Ponys und Lagermöglichkeiten. Der Innenraum ist in verschiedene Abteilungen eingeteilt. Es gibt Schlaf-, Koch- und Laborräumlichkeiten.

Die Hütte von Shackleton ist um einiges kleiner und nicht so deutlich unterteilt. Auch wirkt die Hütte zu heutiger Zeit wesentlich freundlicher, das sie nicht unter einem Haufen von Schnee begraben ist und somit Tageslicht einfällt.

Die Hütte steht verborgen hinter einem kleinen Hügel, von dem aus man ein herrlichen Blick auf die Umgebung hat. Zu drei Seiten umringen einen die transantarktischen Berge und wenn der Blick an Mount Errebus vorbei geht sieht man sogar den offenen Ozean.







Auf der gegenüberliegenden Seite, auf einem weiteren kleinem Hügel ist auch bei starkem Wind noch das Gekrächste der Pinguine zu hören.
Ja, ich habe endlich Pinguine gesehen.
Am Cape Royds lebt eine Kolonie von Adeliepinguinen.





Auf dem Rückweg in unserem etwas schaukeligen Gefährt.

Wir haben das Glück gehabt bei dem Licht der noch sehr tiefstehenden Sonne, och atemberaubende Fotos von einer Gletscherkante schießen zu können.
Der Gletscher kommt direkt vom Mount Errebus und stößt am Ende der Insel auf das Meereis.
An manchen Stellen sieht man auch wunderbare Presseisrücken.